HESKE HOCHGÜRTEL LOHSE   ARCHITEKTEN

Hochschule Wismar, Fachbereich Bauingenieurwesen

Neubau und Grundsanierung Lehr- und Institutsgebäude

Der Fachbereich „Bauingenieurwesen und Kompetenzzentrum Bau M-V“ der Hochschule Wismar wurde um ein Lehrgebäude erweitert. Bei dem Erweiterungsbau handelt es sich um den Abbruch und die Sanierung bestehender Gebäude, sowie die Ergänzung um einen Neubauteil. Die Gebäudeteile werden baulich und funktional miteinander verbunden. Deren Anordnung und die einheitliche Fassade geben dem Erweiterungsbau eine neue Adresse und Identität.

Der Ort - ein Kontinuum

Der gläserne Gebäuderiegel bildet die neue Adresse für den Fachbereich Bauingenieurwesen. Der Neubau positioniert sich vor die bestehenden Baukörper und verzahnt sich mit ihnen. Vor dem Gebäude wird Raum für einen Platz geschaffen, der dem neuen Gebäuderiegel eine hohe Aufmerksamkeit verleiht und die identitätsstiftende Wirkung verstärkt. Gleichzeitig wird der Außenraum als Kontinuum begriffen. Er bildet die Verknüpfung von Campus und Landschaftsraum: Wege und Sichtbeziehungen werden gestärkt, historisch gebaute Strukturen beibehalten. Die neue Platzgestaltung führt eine Anbindung der bislang isolierten Mensa herbei.

Miteinander der Disziplinen
Die zurückspringende Geste des Neubaus bezieht die Nachbarbebauung in den stadträumlichen Kontext ein. Ziel ist ein gebautes Miteinander der Disziplinen.
Transparente Fassaden geben einen Einblick in Forschungstätigkeiten und öffnen sich bewusst dem Außenraum. Zusammengehalten wird die gewonnene Einheit von Neubau und bestehenden Gebäuden durch ein durchlaufendes Fassadenband.

Funktionen - kurze Wege - großzügige Arbeitsfelder
Der Fachbereich wird künftig über einen zentralen Eingang vom neu entstandenen Platz her erschlossen. Das neue Foyer fungiert als Gelenk zwischen Alt- und Neubau, von dem aus alle Arbeitsbereiche zugänglich werden. (Text Lepel & Lepel Architekten)

Bauherr: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, GB Schwerin 

Baubeginn: 11/2011
Fertigstellung: 12/2015

Bruttogeschossfläche: 5.851 qm

Bruttorauminhalte: 33.171 cbm

LPH 1 - 5: Lepel & Lepel Architekten, Köln
LPH 6 - 8: Heske Hochgürtel Lohse Architekten, Waren (Müritz)

Visualisierung: Lepel & Lepel,  Köln
Fotos: bildraum.com, Stephan Baumann, Karlsruhe