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Nachnutzungskonzept für einen Kirchenstandort der Nachkriegszeit


Zugang
Das vorgeschlagene Ensemble aus drei Hauptgebäuden und einem Verbindungselement bezieht seine Formensprache aus dem Charakter der umgebenden Bebauung. Die südlich gelegenen Reihenhäuser und Wohngebäude weisen schlanke Riegelstrukturen auf. Die beiden neuen Wohntrakte für die Gruppen nehmen dieses Motiv auf und schaffen in ihrem Zwischenraum einen nach innen gewandten Gemeinschaftsbereich. Die scheidende Kirche besitzt eine ausserordentliche bauliche Präsenz. Entscheidend für den Ort ist der Verbleib eines Signals der Spiritualität im Quartier. Hierzu sieht der Entwurf den neuen Sonderbaukörper, an der Straße platziert, als neue Geste, reduzierter aber deutlich, vor. Der untergeordnete Verbinder schafft die Konnektierung aller Bauteile untereinander: Ideenwettbewerb 2006: 3. Rang. [Mitarbeit: L. Toebben]